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Klassische Homöopathie

Das Wort „Homöopathie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet "ähnliches Leiden“. Die schon im Altertum verwendete und von Samuel Hahnemann weiterentwickelte Heilmethode basiert auf zwei wesentlichen Prinzipien:
1. Das Ähnlichkeitsprinzip (Simileprinzip)
Hier ein Beispiel:Ein Mensch wird von einer Biene gestochen. Die Hautstelle schwillt an, wird rot, heiß und gespannt und es sind brennende, stechende Schmerzen zu spüren. Nach der Ähnlichkeitsregel wird Bienengift (lateinisch: Apisinum) in homöopathischer Zubereitung zur Behandlung von brennenden, stechenden Schmerzen, Schwellungen, usw. eingesetzt.
Besonders interessant und bedeutungsvoll ist diese Tatsache: Ein solches homöopathisches Präparat kann nicht nur die Folgen eines Bienenstichs beheben, sondern auch Beschwerden, die den durch Bienengift verursachten Beschwerden ähnlich sind (auch wenn sie nicht durch Bienengift ausgelöst wurden, z. B. Sonnenbrand).
2. Dosierung in abgestuften Potenzen
Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden nach Hahnemann nur dann gut angeregt, wenn der Arzneistoff nicht nur korrekt verdünnt, sondern auch in jeder Verdünnungsstufe intensiv verschüttelt, bzw. bei Feststoffen verrieben wird (= Potenzieren).
Wie der Begriff Potenz (= Kraft, Vermögen, etwas zu verrichten) verrät, wird durch das Potenzieren eines Arzneistoffes dessen Heilkraft verstärkt. Die Ausgangsstoffe werden mit einer Substanz (Wasser-Alkohol-Mischung, Laktose oder Zucker) als Träger verdünnt und danach intensiv verschüttelt bzw. verrieben nach genau vorgegebenen Herstellungsvorschriften des Homöopahtischen Arzneibuchs (HAB).