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"Neuraltherapie"

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie gilt in vielen Fällen als Alternative zu schulmedizinischen Methoden in der Schmerztherapie. Nach der Vorstellungen der Neuraltherapie können ein Drittel aller chronischen Erkrankungen auf so genannte Störfelder im Körper zurückgeführt werden. Dies können beispielsweise Narben oder abgestorbene Zähne sein. Oft rufen die Störfelder selbst keinerlei Beschwerden hervor. Sie sollen aber als eine Art Störsender über die umgebenden Nervenfasern ständig Impulse abgeben, die zu Irritationen im Organismus führen.
Die Ursache einer Beschwerde liegt also nicht am Erkrankungsort selbst, sondern die Beschwerden werden durch das Störfeld verursacht. Um solche Störfelder zu entdecken und gezielt ausschalten, werden Arzneistoffe, die lokal betäuben (Lokalanästhetika), in die Störfelder injiziert und somit die vom Störfeld ausgelösten Fernstörungen unterbunden.
Ein weiterer Bereich der Neuraltherapie ist die Segmenttherapie. Hierbei werden die Nervenverbindungen zwischen inneren Organen und bestimmten Hautarealen genutzt. Durch Injektionen mit Lokalanästhetika in den Hautbezirk können die Beschwerden im betroffenen Organ unter Umständen beeinflusst werden.